Was genau ist eine Rentenversicherung?

Was genau ist eigentlich eine Rentenversicherung?

Als Rentenversicherung bezeichnet man einen Altersvorsorgevertrag, der im Wesentlichen aus zwei Phasen besteht:

  1. Ansparphase – Hier zahlt der Kunde in der Regel einen vereinbarten monatlichen Betrag für einen festgelegten Zeitraum.
  2. Rentenphase – Hier wird das angesparte Kapital im Vertrag nun lebenslang für den Kunden verrentet.

Das Konzept der Rentenversicherung findet sich in verschiedenen Formen wieder: Riesterrente, Basis / Rürup-Rente, Betrieblichen Altersvorsorge, private Altersvorsorge und weitere. Zu den verschiedenen Varianten der Rentenversicherung finden Sie hier im Portal mehrere Beiträge.

Je nachdem, welche Vertragsform gewählt wird, sind auch Sonderzahlungen und / oder Einmalzahlungen anstelle eines monatlich Betrages möglich.

Wie der Name schon sagt, handelt es sich in erster Linie um ein Versicherungsprodukt, welches Ihr Langlebigkeitsrisiko absichert, da die vereinbarte Rentenzahlung bis zu Ihrem Lebensende gezahlt wird.

Werden Sie also z.B. 95 Jahre alt und das angesparte Kapital wäre durch die Rentenzahlung an Sie eigentlich schon verbraucht, so muss die Versicherung die vereinbarte Rente trotzdem weiterhin an Sie zahlen, selbst wenn Sie über 100 Jahre alt werden.

Des Weiteren sichern Sie sich mit einer Rentenpolice den sog. Rentengarantiefaktor. Das bedeutet es wird heute schon festgelegt, wie hoch die Rente im Verhältnis zu Ihrem angesparten Kapital in der Rentenversicherung zukünftig einmal sein wird. Egal wie sich die Märkte in Zukunft entwickeln, der Versicherer muss Ihnen zum Rentenbeginn den zugesagten Rentenfaktor garantieren.

Worauf sollten Sie nun bei der Produktwahl eines Versicherungsproduktes achten?

Wie wird mein Geld angelegt?

Bei den meisten Versicherern können Sie heute teilweise mit entscheiden, wie Ihr Sparbetrag in Ihrem Vertrag investiert werden soll. Dazu folgende Varianten

Der Deckungsstock

Beim Deckungsstock handelt es sich um die konservativste Anlage, die vom Gesetzgeber stark reglementiert ist. Das Geld wird im Wesentlichen in festverzinsliche Papiere und Staatsanleihen investiert. Man kennt diese Form von der sog. klassischen Lebensversicherung. Über Jahrzehnte hinweg versprach diese Form der Anlage eine Mindestverzinsung von 3 – 4,5 % und einen zusätzlichen Überschuss. Viele Verträge erzielen eine Gesamtverzinsung von 6% und mehr pro Jahr. Ein Verlustrisiko  ist für diese Anlageform sehr unwahrscheinlich.

Durch die langanhaltende Niedrigzinsphase, mussten auch die Lebensversicherer Ihre Zinsversprechen absenken. Im Jahre 2016 erhalten Sie eine Mindestverzinsung auf Ihren Sparanteil von ca. 1,75% und durch die Überschussprognose eine Gesamtverzinsung von ca. 3% – 3,5%.

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